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Flöhe bei Katzen: Ursachen, Symptome, Behandlung

Deine Katze kratzt, leckt und beißt sich wie verrückt? 🐱 Dann solltest du sie auf Flöhe untersuchen. Flöhe gehören zu den häufigsten Parasiten bei Katzen. Sie können sehr nervig werden. Für die effektive Flohbekämpfung bei Katzen stehen verschiedene Mittel zur Verfügung.

Definition: Wann hat meine Katze Flöhe

Der Katzenfloh (Ctenocephalides felis) ist die häufigste Flohart in Deutschland und ganz Europa. Sie zählen außerdem zu den häufigsten Parasiten bei Katzen. Die Flöhe befallen aber nicht nur Katzen, sondern auch Hunde, andere Tiere oder auch Menschen. Die ausgewachsenen Parasiten sind bis zu 3 mm groß und können 50 cm weit springen. Nur ein kleiner Teil der Population sind erwachsene Flöhe, 95 % der Parasitenbevölkerung sind Eier, Puppen und Larven und sind mit bloßem Auge kaum zu erkennen. Besonders die Puppen können lange überleben und sind extrem widerstandsfähig.

Mach den Flohcheck für deine Katze!

Wenn du schon einen Floh gefunden hast, ist es eine klare Sache: Deine Katze hat Flöhe. Wenn du kein Exemplar der Parasiten finden konntest, kannst du deine Fellnase auf Flohkot untersuchen:

  • Setz deine Katze zum Kämmen hin, zum Besipiel auf das Sofa

  • Kämm das Fell mit einem möglichst engen Kamm.

  • Sind kleine schwarze Krümel im Kamm hängen geblieben?

  • Wenn ja: Sammle die Krümel mit einem weißen Tuch auf und befeuchte sie.

  • Lösen sich die Krümel auf und hinterlassen rote Flecken?

  • Wenn ja: Es handelt sich wahrscheinlich um Flohkot. Dein Liebling hat leider Flöhe.

Bitte beachte, dass manchmal trotz Flöhen kein Flohkot nachweisbar ist. Deswegen solltest du bei einem Verdacht lieber auf Nummer sichergehen und deinen Vierbeiner behandeln lassen.

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Symptome des Flohbefall bei Katzen

Man erkennt einen Flohbefall bei Katzen meistens am starken Kratzen des betroffenen Tieres. Flöhe machen kleine Einstiche in die Haut, um sich vom Blut der Katze zu ernähren. Der Speichel der Flöhe verursacht einen starken Juckreiz, der äußerst unangenehm für deinen Vierbeiner ist. Da die Lebensumstände im Fell ideal sind, vermehren sich Katzenflöhe sehr schnell über den ganzen Körper, wodurch sich der Speichel im Fell vermehrt.

Durch das häufige Kratzen wird die Haut stark gereizt, was folgende Symptome verursachen kann:

  • Unruhe  

  • Hautentzündungen

  • Haarbruch/ Haarausfall

Perserkatze
Perserkatze

Übertragung von Flöhen bei Katzen

Flöhe sind eine der häufigsten Parasitenarten, die in Deutschland vorkommen. Katzen stecken sich meistens in der Natur oder über andere Tiere an. Allerdings besteht auch bei Hauskatzen die Gefahr, dass sie sich im Treppenhaus von Haustieren der Nachbarn Flöhe einfangen können. Die Flöhe springen auf das betroffene Tier und legen ihre Eier im Fell ab. Wenn die Puppen schlüpfen, suchen sie sich einen neuen Wirt, um sich vom Blut zu ernähren und Eier zu legen. Sobald sie diesen gefunden haben, vermehren sie sich innerhalb kürzester Zeit.

Da Flöhe sowie die Larven und Eier gut in deiner Wohnung überleben können, ist es nicht gerade leicht, sie loszuwerden. Sie sind eher lichtscheu und mögen daher gerne Decken,Teppiche und Polstermöbel, allerdings überleben sie auch auf Laminat, Fliesen und fast allen anderen Arten von Materialien. Sorge am besten dafür, dass du eine komplette Umgebungsbehandlung durchführst. Nur so kannst du dir sicher sein, dass deine Fellnase sich nicht erneut Flöhe, Larven, oder Eier einfängt.

Krankheiten durch starken Flohbefall

Am besten kämmst du deine Katze in regelmäßigen Abständen mit einem speziellen Flohkamm. Wenn du schwarze Krümel im Fell findest, dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Flöhe auf deinem Haustier leben. Wenn du diese Krümel auf ein feuchtes Papiertuch gibst und sie rötlich verlaufen, kannst du dir sicher sein. Denn dies ist Flohkot, der aus unverdautem Blut besteht. Im Zweifelsfall solltest du deine Samtpfote jedoch einfach vom mobilen Tierarzt untersuchen lassen, damit ein möglicher Flohbefall festgestellt wird.

Ein Flohbefall kann verschiedene Folgen für die Gesundheit deines Vierbeiners haben. Flöhe können nämlich auch andere Krankheiten verursachen. Beispiele von möglichen Folgekrankheiten sind:

Flohspeichel-Dermatitis/Allergie

Katzen reagieren allergisch auf Flohspeichel bei einer Flohspeichel-Dermatitis. Die starke Abwehrreaktion der Haut führt mitunter zu Anschwellung der Haut, Rötungen und Ausschlag, aber auch Entzündungen können vorkommen. Flohspeichel-Dermatitis ist eine der häufigsten Hauterkrankungen bei Katzen und betrifft vor allem die hinteren Körperstellen des Tieres.

Gurkenkernbandwürmer

Der Gurkenkernbandwurm wird unter anderem durch Flöhe übertragen und ist einer der am häufigsten vorkommenden Bandwürmer. Schluckt dein Haustier beispielsweise bei der Fellsäuberung einen infizierten Floh, entwickeln sich die Larven des Wurmes im Darm weiter. Diese Würmer können Verstopfungen und Juckreiz im Analbereich verursachen. Im Anschluss an jede Flohbehandlung sollte deshalb schnellstmöglich eine Wurmkur durchgeführt werden. 

Behandlung von Flohbefall bei Katzen

Flohbekämpfung an der Katze

Nach der Diagnose solltest du so schnell wie möglich geeignete Mittel zur Flohbekämpfung bei deinem Tierarzt besorgen. 

Flohprophylaxe an der Katze

Du solltest deine Katze (und alle anderen Tiere im Haushalt) nach einem Befall das ganze Jahr über prophylaktisch gegen Flöhe behandeln. Selbst wenn du die Parasiten wirksam losgeworden bist, können sich überall in deiner Wohnung noch Eier oder Larven verstecken. Wenn diese nach einigen Wochen oder Monaten schlüpfen, hast du wieder den gleichen Schlamassel. Den richtigen Zyklus für die Flohprophylaxe, abhängig vom gewählten Präparat, kann dir dein Tierarzt sagen. Bei einer reinen Wohnungskatze, die noch nie das Haus verlassen hat und noch keine Flöhe hatte, reicht eine regelmäßige Kontrolle beim Tierarzt.

Flohbekämpfung in der Umgebung

Wenn deine Katze unter starkem Flohbefall leidet, musst du außerdem auch deine gesamte Wohnung von den Eiern, Larven und Puppen der Flöhe befreien. Das bedeutet alle Flächen saugen, alle Textilien bei mindestens 60 Grad waschen und am besten noch Anti-Flohmittel versprühen. Nach dem Saugen unbedingt den Staubsaugerbeutel entfernen – ein Dampfreiniger ist deshalb die bessere Option. Und das ganze Prozedere solltest du am besten regelmäßig wiederholen.

Bekämpfung des Bandwurms

Flöhe können immer auch den Bandwurm übertragen. Deshalb solltest du nach einem Flohbefall deine Katze auch immer mit einer Wurmkur gegen Würmer behandeln.

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Flohbefall in der Wohnung

Ein Flohbefall ist in der Regel gut heilbar, wenn du besonders auf regelmäßige Prophylaxe und besondere Sauberkeit achtest. Da Flöhe aufgrund der guten Überlebenschancen in Wohnbereichen nur schwer zu beseitigen sind, liegt hier die große Challenge. Deshalb ist es nicht untypisch, dass sich dein Haustier erneut ansteckt, wenn sich noch Eier und Larven in den Räumlichkeiten verstecken. Die Heilung kann sich deshalb über mehrere Wochen hinziehen, wenn die Wohnung nicht konsequent gereinigt wird.

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Flohprophylaxe für Katzen

Du kannst einem Flohbefall mit verschiedenen Mitteln vorbeugen. Zum einen gibt es Halsbänder, die bestimmte Wirkstoffe enthalten. Diese werden auf die Haut übertragen und können Flöhe innerhalb von 24 Stunden abtöten. Gleichzeitig wird verhindert, dass Flöhe auf dein Haustier springen. Es gibt auch weitere Präparate, wie Spot ons, die man auf die Haut auftragen kann, oder Tabletten, die die Tiere schlucken.

Des Weiteren ist es wichtig, dass du auf sehr gründliche Haushaltshygiene achtest, da Flöhe gut in Wohnungen überleben können. 

  • Waschbare Textilien solltest du bei möglichst hohen Temperaturen (mindestens 60 Grad) waschen.

  • Für Teppiche und Boden solltest du spezielle Antiflohpulver, Sprays oder Fogger benutzen. Wichtig ist, dass du auch unter Möbeln das Spray gründlich verteilst.

  • Wasche Katzendecken und Katzenkissen häufig (bei mindestens 60 Grad). Alternativ kannst du sie für 2 Wochen in die Tiefkühltruhe tun.

  • Bürste deine Fellnase regelmäßig, um zu erkennen ob es von Flöhen befallen ist.

Einen Flohbefall loszuwerden kann ziemlich hartnäckig sein, jedoch musst du besonders gründlich vorgehen, um zu verhindern, dass deine Katze sich erneut Flöhe einfängt. Wichtig ist auch, dass du besonders vorsichtig mit bestimmten Bekämpfungsmitteln umgehst, wenn Kinder und schwangere Frauen im Haushalt wohnen.

Flöhe bei Katzen und in der Wohung bekämpfen

Ein Flohbefall ist ziemlich lästig, jedoch zum Glück nur selten gefährlich für deine Katze. Solange du gründlich bist bei der Beseitigung und Antiflohmittel wie verschrieben verwendest, stehen die Chancen gut, dass es deinem Vierbeiner schnell wieder besser gehen wird.

Zur Sicherheit solltest du bei einem Flohbefall einen Tierarzt kontaktieren. Damit kann die Behandlung optimal an deine Fellnase und euren Wohnraum angepasst werden.

  • Zur Behandlung und Vorbeugung von Ektoparasiten empfehlen wir Kautabletten, Spot-ons oder Halsbänder, die dir von unseren Tierärzten verschrieben werden. Auf frei verkäufliche Präparate solltest du lieber nicht zurückgreifen, da diese teilweise keinen zugelassenen Wirkstoff, sondern z.B. ätherische Öle enthalten, deren Wirksamkeit nicht geprüft ist. 

    Kautabletten kannst du entweder pur oder mit dem Futter verabreichen. Achte jedoch darauf, dass dein Haustier sie vollständig verzehrt. Durch den Magen-Darm-Trakt werden die Wirkstoffe im Blutkreislauf aufgenommen. Diese verbreiten sich schnell auf der Körperoberfläche, sodass anhaftende Parasiten diese aufnehmen und absterben. In regelmäßigen Abständen sollte dein Haustier eine Wurmkur bekommen. Wir helfen dir, den richtigen Intervall herauszufinden.

    Spot-ons sind Lösungen, die auf die Haut deiner Fellnase aufgetropft werden. Dein Haustier sollte die behandelte Stelle nicht mit der Zunge erreichen und das Präparat muss direkt auf die Haut aufgetragen werden, um optimal zu wirken. Warte nach dem Auftragen einige Stunden, bis du deinem Liebling wieder Streicheleinheiten schenkst, ihn badest oder ihn mit anderen Haustieren in Berührung kommen lässt, damit das Präparat vollständig einziehen kann. 

    Halsbänder, die du deinem Haustier umbinden kannst, funktionieren auch über einen Wirkstoff, der sich auf der gesamten Hautoberfläche ausbreitet und zum Absterben von Parasiten führt. Der Zecken- und Flohschutz durch Halsbänder ist meist am längsten wirksam (bis zu 8 Monaten) und schützt vor Bissen sowie vor Krankheiten, die durch die Parasiten übertragen werden können.

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