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Mein Hund verliert so viele Haare - ist er krank oder ist eine Mangelernährung schuld?

Eine Erkrankung kann man auf die Entfernung nie ausschließen. Insbesondere, wenn Sie kahle Stellen, vermehrten Juckreiz oder Hautveränderungen bei Ihrem Tier beobachten, sollten Sie es umgehend einem Tierarzt vorstellen.

Tipps zum Umgang mit Haar-Verlust beim Hund

Die Tierhaare, die uns als Tierhalter ständig begleiten und uns insbesondere dann wahnsinnig machen, wenn wir versuchen zu einem wichtigen Termin in haarfreier Kleidung zu erscheinen, sind, sofern das Tier mit einer lückenlosen Fellpracht glänzt, aber meist normal.

Die meisten Hunde oder Katzen leben den größten Teil des Tages mit uns in der warmen Wohnung. Sich so korrekt an die herrschenden Jahreszeiten anzupassen, erschweren wir ihnen damit deutlich. Dazu gibt es Phasen, z.B. bei Stress (der Tierarztbesuch etwa) wo ebenfalls vermehrt Haare verloren werden. Beides ist normal.

Nichtsdestotrotz können wir unsere Tiere in den Phasen besonders starken Fellverlusts unterstützen: Regelmäßiges Kämmen oder Bürsten entfernt die losen Haare, die insbesondere Katzen durchs Putzen massenweise aufnehmen und welche im Verdauungstrakt ernsthafte Probleme verursachen können. Gerade Katzen tut die regelmäßige Gabe von etwas Malzpaste gut, um die aufgenommenen Haare besser wieder ausscheiden zu können. Auch mehrfach ungesättigte Fettsäuren, können den Hautstoffwechsel positiv beeinflussen, entweder über etwas Raps- oder Leinöl aus Ihrer Küche oder über spezielle Tierpräparate. Für Öle als auch Malzpaste gilt: Nicht zu viel, sonst kann es zu Verdauungsbeschwerden kommen. Außerdem enthält beides recht viele Kalorien, die ggf. bei der restlichen Ration eingespart werden sollten.

Aber wie immer gilt: Stellen Sie Ihr Tier im Zweifelsfall einem Tierarzt vor, auch mit Zahn- oder Rückenschmerzen, kann man sich als Tier schlecht putzen.

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