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Impfungen beim Hund

In Deutschland gibt es keine allgemeine Impfpflicht, d.h., wenn Sie nicht wollen, müssen Sie Ihren Hund auch nicht impfen lassen. Nichtsdestotrotz ist es dringend empfehlenswert Ihren Vierbeiner vor potentiell tödlichen Erkrankungen zu schützen. Dabei werden Hunde routinemäßig gegen sechs gefährliche Erkrankungen geimpft: Parvovirose, Leptospirose, Zwingerhusten, Hepatitis, Staupe und Tollwut. 

Der richtige Umgang mit Impfungen beim Hund

Ungeimpft ist es keineswegs unwahrscheinlich, dass sich Ihr Hund mit einer der genannten Erkrankungen infiziert. So kann z.B. eine Ansteckung mit Leptospirose erfolgen, wenn Ihr Hund draußen aus Gewässern trinkt. Überträger für diese Erkrankung sind beispielsweise Nager wie Mäuse oder Ratten und Wildschweine, also keineswegs exotische Zeitgenossen und unsere Hunde stecken bekanntlich Ihre Nasen überall hinein. 

Grundsätzlich ist Leptospirose (als einzige, der genannten Krankheiten übrigens) gezielt behandelbar, aber die ersten Krankheitsanzeichen wie Fressunlust, Erbrechen und Fieber sind beim Hund keineswegs selten und wenn erst einmal eine Nierenschädigung eingetreten ist, ist es oft zu spät. Damit nicht genug, ein mit Leptospirose infizierter Hund ist auch ein Infektionsrisiko für uns Menschen. 

Fazit: Es ist empfehlenswert Ihren Hund regelmäßig impfen zu lassen.

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