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Die beiden häufigsten Missverständnisse zwischen Hund, Tierarzt und Tierhalter

In der Kommunikation mit unserem Hund haben wir nur ein extrem kurzes Zeitfenster um Verknüpfungen mit bestimmten Ereignissen herzustellen, d.h. das Leckerli am Ende der Behandlung ist zwar nett gemeint, hilft aber mit der Verknüpfung (Tierarzt ist toll) nicht weiter. 

Das beste Vorgehen beim Tierarzt

Was Ihrem Hund hingegen total einleuchtet, dass hinter einer Begrüßung mit Leberwurst nur ein total netter Mensch stecken kann. Das Gleiche gilt natürlich für Waagen, Behandlungstische usw. 

Hunde verstehen kein Mitleid, Trost oder aktive Beruhigung. Von den Worten („Alles ist gut“) versteht ihr Hund nur Anhand von Tonfall und Körpersprache, dass irgendwas im Argen ist. Und wenn Sie als Rudelführer sich Sorgen machen, dann muss es wirklich schlimm sein. 

Wenn Sie Ihren Tierarzt bereits mit allen potentiell relevanten Informationen versorgt haben, reden Sie eben mit dem Praktikanten übers Wetter. Wenn Sie sich verhalten wie immer, signalisieren Sie Ihrem Hund sehr wirksam, dass nichts Schlimmes passiert. Sollten Sie sehr aufgeregt sein und Sie nicht unbedingt gebraucht werden, ist es völlig in Ordnung, wenn Sie die Behandlung Ihres Lieblings in einem anderen Raum abwarten. 

Als Tierärzte verstehen wir uns hervorragend auf die Behandlung Ihres Tieres. Bitte passen Sie auf sich auf!

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