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Der richtige Umgang mit Würmern beim Hund

Unsere Hunde können sich mit sehr vielen unterschiedlichen Würmern infizieren. Die meisten haben sich den Magen-Darm-Trakt unserer Tiere als Habitat ausgesucht, aber es gibt auch Würmer, welche andere Organe wie beispielsweise Lunge oder Herz befallen können. 

Würmer beim Hund

Dabei haben Parasiten nie das Ziel, den Wirt (also in diesem Fall unseren Hund) ernsthaft zu schädigen. Denn tötet der Wurm den Hund, ist das auch sein Ende. Dasselbe gilt für den Fall, dass der Wurm ausgeschieden wird. D.h. auch wenn wir als verantwortungsbewusster Hundehalter die Hinterlassenschaften unserer Tiere stets ordentlich entsorgen und dabei noch nie einen Wurm gesehen haben, so kann das Tier trotzdem mit Würmern infiziert sein. 

Ausgeschieden werden normalerweise nur die mikroskopisch kleinen Eier der Würmer, welche mit oder ohne Zwischenwirt in der Umwelt auf das nächste Tier warten.

Nicht selten hören wir als Tierarzt, dass ein Hund eine Wurmkur nicht vertragen hätte und z.B. Durchfall bekommen hat. Allerdings ist in deutlich mehr Fällen das Absterben einer nicht unerheblichen Menge Würmer verantwortlich für die Magen-Darm-Symptome als die Wurmkur. 

Nichtsdestotrotz: Sprechen Sie uns an, vielleicht ist für Ihren Hund ein Präparat besser geeignet, was in einer niedrigeren Dosierung über mehrere Tage gegeben wird als eine Einmaldosis. 

In Haushalten, in denen weder Tier noch Mensch zu einer besonderen Risikogruppe gehören, ist eine Entwurmung Ihres Hundes alle 3 Monate zu empfehlen.

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