felmo

Wie viel Futter braucht meine Katze?

Die Frage ist berechtigt, da sowohl Über- als auch Untergewicht nicht gesund sind. Leider gibt es keine allgemeingültigen Aussagen, wie viel Futter jedes einzelne Tier braucht. 

Tipps zur richtigen Futter-Menge für Ihre Katze

Jedes Futtermittel hat einen unterschiedlichen Nährwert und jedes Tier hat einen unterschiedlichen Bedarf, der nicht nur mit jeder Lebensphase (Welpe, Senior, tragend, ...), sondern auch täglich mit der Belastung (körperlich, psychisch, gesundheitlich) variiert.

Mit anderen Worten: Die Fütterungsempfehlungen auf den Futtermittelverpackungen sind bestenfalls eine grobe Orientierung.

Woran orientieren wir uns also bei der Futtermenge? Natürlich an unserem Tier! Zuerst einmal: Normalgewicht ist ein Bereich, nicht eine exakte Zahl. (Wenn Sie 3 kg abnehmen oder zunehmen, merkt es vermutlich nur Ihre Jeans, aber noch nicht ihr Partner...) 

Was wollen wir? Bei Hund und Katze (und Mensch), ist es schön, wenn eine Taille vorhanden ist, je nach Felllänge kann man diese sehen oder nur fühlen. Außerdem wollen wir ohne großen Druck, die Rippen spüren können (nicht alle einzeln sehen!). 

Wie kommen wir dahin? Als erstes: Wiegen Sie ihr Tier. Als zweites: Wiegen Sie das Futter. Und dabei zählt alles, was das Tier bekommt: Bei einer mäkeligen Katze, ist das häufig nur der Napfinhalt (wenn überhaupt), bei einem gefräßigen Familienhund zählen auch die verschmähten Brotdosen-Inhalte der Kinder und die Leckerli der alten Dame, die einem immer in der Post begegnet. Leckerli haben natürlich die meisten Kalorien, Trockenfutter hat einen deutlich höheren Energiegehalt als Feuchtfutter. Das müssen wir immer im Kopf behalten, wenn wir eine Gewichtsveränderung bei unserem Tier erreichen wollen und in dieser Reihenfolge die Futtermengen verändern (das kann bedeuten, dass wir als erstes die freundliche alte Damen bitten, unseren Hund nicht mehr zu füttern). Aber bitte, keine drastischen Diäten (insbesondere bei Katzen kann dies fatal werden), sondern langsame Gewichtsveränderungen. Die Rationsmenge nur um 5-10% anpassen und dann durchhalten, nach einer Woche wieder wiegen und ggf. die Ration anpassen. Zu häufiges Wiegen führt zu irreführenden Ergebnissen und gibt Ihnen möglicherweise eine präzisere Auskunft über den Füllungszustandes der Harnblase Ihres Lieblings, als über mögliche Gewichtsveränderungen. 

Aber Achtung: Hinter Gewichtsproblemen kann auch eine Erkrankung stecken. Bitte stellen Sie Ihr Tier im Zweifelsfall einem Tierarzt vor.

Gesundheits-Tipps direkt in die Email Inbox?
mail_outline
* Wir teilen Ihre Daten nie mit Dritten