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Flöhe & Zecken

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Von felmo’s Tierärzten empfohlen.

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Häufige Fragen

Mittel gegen Zecken gibt es in Form von Shampoos, Puder, Spot-ons, Halsbändern und Tabletten.

Spot-ons werden dem Tier auf den Rücken geträufelt und verteilen sich daraufhin im Hautfett, wo sie einige Wochen lang wirksam bleiben und die angreifenden Parasiten lähmen, bevor sie stechen oder beißen.

Halsbänder geben ihre Wirkstoffe langsam und kontinuierlich über einen längeren Zeitraum ab.

Tabletten wirken von innen heraus und töten den Parasiten erst nachdem dieser sich an das Tier angeheftet und zugestochen hat. Der Vorteil ist, dass der Wirkstoff sich nicht auswäscht und dass du bei Berührung deiner Fellnase nicht in Kontakt mit dem Wirkstoff kommst.

Beispiele: Bravecto, Nexgard, Simparica, Credelio

Diese Tabletten sind Isoxazoline und wirken innerlich. Sie haben eine sehr gute Wirksamkeit gegen Zecken bei Hunden bewiesen und wirken auch gegen andere Ektoparasiten wie z.B. Milben. Diese Wirkstoffe (insbesondere das Medikament Bravecto) sind durch reißerische Medienberichte sehr in Verruf geraten: In sozialen Medien werden die gefährlichen Nebenwirkungen von Bravecto & Co diskutiert. 

Was hat es also mit diesen “fragwürdigen Präparaten” auf sich? 

1. Es handelt sich um eine sehr junge Wirkstoffgruppe (ca. 5 Jahre).

2. Im Gegensatz zu den Pyrethroiden (siehe unten) sind sie nicht zur Prophylaxe von Reisekrankheiten geeignet. Denn der Wirkstoff tötet die Zecke erst nach dem Stich. Somit können Krankheiten, die unmittelbar beim Stich übertragen werden (z.B. Leishmaniose, Dirofilariose und FSME) nicht verhindert werden. Es besteht also keine abwehrende (“repellierende”) Wirkung.

3. Bravecto kann wie alle anderen Medikamente auch Nebenwirkungen haben. Manche Hunde sind dafür empfänglicher, als andere. Da es sich um einen jungen Wirkstoff handelt, sind die Nebenwirkungen allerdings noch nicht so gut erforscht. Die Arzneimittelagentur EMA stufte bisher die “schwerwiegenden Nebenwirkungen” wie neurologische Symptome mit “sehr selten” ein und überwacht das Medikament permanent. Für jedes Tier sollte das individuelle Nutzen-Risiko-Verhältnis bzw. die Verträglichkeit beachtet werden.

4. Die Präparate werden nach der Erfahrung unserer Tierärzt:innen normalerweise sehr gut vertragen. Wenn du Sorgen hast, ist es vielleicht eine Überlegung, auf kürzer wirksame Präparate derselben Wirkstoffgruppe auszuweichen. Aber wenn es sich für dich nicht richtig anfühlt, kannst du einfach auf andere Anwendungsformen ausweichen. Niemand sollte wegen einer Zeckenprophylaxe Angst haben!

Wann eignen sich Bravecto & Co gut?

  • Wenn andere Mittel nicht wirken: Wenn Hunde viele Zecken ins Haus bringen, ist das auch für uns Menschen gefährlich.

  • Bei Hautreaktionen durch andere Mittel: Wenn Hunde durch Spot-Ons oder Halsbänder Hautreizungen bekommen, sind Tabletten die bessere Wahl.

  • In Haushalten mit kleinen Kindern: Die Wirkstoffe bleiben im Körper des Hundes und können dadurch nicht aus Versehen von den Kindern aufgenommen werden.

Besonders in den sozialen Medien und auf Blogs werden natürliche Zeckenmittel für Hunde anstelle der chemischen Produkte beworben. Was sagt der Tierarzt beispielsweise zur Gabe von Kokosöl und Schwarzkümmelöl gegen Zecken? Der Tierarzt bekommt in der Regel nur die Fälle vorgestellt, in denen das nicht funktioniert. Ob das 1% oder 90% der alternativ behandelten Tiere sind, ist dabei schwer zu beurteilen.

Kokosöl: Zu der Wirksamkeit fehlen wissenschaftliche Studien. Die im Öl enthaltene Laurinsäure scheint gegen Zecken wirken zu können, wenn es täglich angewendet wird. Jedoch muss es vor jedem Spaziergang gründlich aufgetragen werden, wenn es etwas bewirken soll.

Ätherische Öle, z.B. Schwarzkümmelöl: Zu der Wirksamkeit fehlen wissenschaftliche Studien. Bei leberkranken Hunden (und bei Katzen) sollten ätherische Öle generell nicht verfüttert werden, da sie nicht abgebaut werden können und giftig sind. Bei gesunden Hunden muss genau auf die Dosierung geachtet werden!

Knoblauch, Zwiebeln usw.: Zu der Wirksamkeit fehlen wissenschaftliche Studien. Außerdem enthalten die Knollen giftige Stoffe für Hunde (und Katzen). Als Tierarzt sagen wir an dieser Stelle: Bitte nicht! Denn das Fressen dieser Knollen zerstört relativ schnell die roten Blutkörperchen. Dann lieber das Risiko einer lokalen Hautreizung in Kauf nehmen!

Oftmals krabbeln Zecken erst einmal eine Weile auf deinem Hund herum, bevor sie beißen. Wenn du direkt nach dem Spaziergang gründlich nachschaust, kannst du Zecken bereits vor dem Stich finden und entfernen.

Nein, der kleine Fremdkörper wird meist von selbst nach einiger Zeit abgestoßen oder du kannst ihn nach einiger Zeit herausdrücken. Die gefährlichen Erreger der Zecke befinden sich im Bauch, daher stellt der Zeckenkopf“ kein erhöhtes Gesundheitsrisiko dar.

Zeckenbisse an sich sind nicht gefährlich, aber während dem langanhaltenden Saugprozess kann es zur Übertragung verschiedener Krankheitserreger kommen:

Auwaldzecken können die Babesiose (Hundemalaria) übertragen, der Gemeine Holzbock die Borreliose, die Anaplasmose und äußerst selten auch die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME). Die im Mittelmeerraum vorkommende Braune Hundezecke überträgt außerdem die Ehrlichiose.

Dein Hund oder deine Katze kann auch Flöhe haben ohne sich intensiv zu kratzen und ein geringer Befall kann lange unbemerkt bleiben.

Mache einfach den Test mit einem feinzinkigen Kamm und einem feuchten Tuch um sicherzustellen, ob dein Tier Flöhe hat: Kämme das Fell an mehreren Stellen, am besten entgegen der Wuchsrichtung, klopfe anschließend den Kamm auf dem Tuch aus. Zerreibe die ausgekämmten Partikel auf dem Tuch: Bei einem Flohbefall würde sich der Kot der Flöhe rostbraun färben, er besteht hauptsächlich aus dem verdauten Blut des Wirtstiers. Mache den Test auch in der Umgebung, vor allem dort, wo das Tier sich gerne aufhält.

Viele moderne Präparate gegen Flöhe wirken vorbeugend und bieten einen einfachen und sicheren Schutz. Sie sind in unterschiedlichen Formen erhältlich: als Spot-on-Produkte, Shampoos, Puder, Halsbänder oder Tabletten.

Es ist allerdings immer wichtig, dass sowohl die empfohlene Dosierung als auch die Anwendungsdauer konsequent eingehalten werden sollten, um die Wirkung zu gewährleisten.

Flohstiche an sich sind nicht gefährlich, jedoch können bei dem Stich Bakterien und Bandwürmer übertragen werden, sehr selten auch die Pest. Bei jungen Hunden oder Welpen kann ein starker Flohbefall zu einer Anämie führen.

Außerdem können Flohstiche eine allergische Reaktion verursachen: Die Flohspeichel-Allergie-Dermatitis (FAD) ist eine Überempfindlichkeit des Immunsystems gegen den Speichel der blutsaugenden Parasiten und die häufigste Allergie bei Hunden.

Abhängig vom Präparat, das verabreicht wird, muss eine Zusatztablette gegeben werden. Frage jedoch zuerst deinen Tierarzt, wie schnell die Tablette sich im Magen auflöst. Eventuell ist das Erbrechen auch eine Nebenwirkung des Medikaments, das bereits wirkt.

Wenn du die Zecke kurz nach dem Stich bereits gefunden und entfernt hast und sie auch noch sehr klein war, ist das Infektionsrisiko nicht so groß.

Wenn die Zecke bereits lang an deinem Hund / deiner Katze gesaugt hat und sehr groß ist, oder wenn die Zecke bei der Entfernung geplatzt ist, besteht ein etwas höheres Infektionsrisiko.

In diesem Fall kannst du die Zecke nach der Entfernung zur Kontrolle ins Labor schicken. So hast du schnell Gewissheit, ob die Zecke selbst Überträger war.

Dein Tier kannst du frühestens zehn Tage nach dem Zeckenbiss auf eine Infektion testen lassen.

Die Schutzdauer hängt vom jeweiligen Präparat ab. Dies kannst du auf der Produktverpackung oder unserer Produktseite nachlesen.

Die Lieferzeit beträgt 2-3 Tage.

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