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Wurmbefall bei Katzen - Ursachen, Symptome, Behandlung

Bei deiner Katze ist der Wurm drin? Gerade junge Katzen werden oft von Würmern befallen. Unbehandelt kann Wurmbefall zu schweren Krankheiten führen und selbst für den Menschen gefährlich werden. Auch Wohnungskatzen können von den Parasiten befallen werden, weil Würmer im Futter oder an Gegenständen in die Wohnung gelangen können. Wenn du das Problem rechtzeitig erkennst, lassen sich die Parasiten leicht bekämpfen. Am besten sind aber regelmäßige Wurmkuren bei jungen Katzen zur Prävention. Über den richtigen Zyklus der Entwurmung kann nur der Tierarzt entscheiden.

1. Definition

Im Gegensatz zu Flöhen und Zecken suchen Würmer den Körper der Katzen von innen auf. Deshalb werden Würmer auch als Endoparasiten bezeichnet. Die meisten Wurmarten leben im Magen-Darm-Trakt der Katze, manche Würmer befallen aber auch andere Organe. Katzen können u.A. von Bandwürmern, Spulwürmern, Herzwürmern, Hakenwürmern befallen werden. Eine Katze mit Parasitenbefall kann unauffällig sein, aber auch verschiedene Krankheitssymptome zeigen. Häufig zeigt sich Durchfall oder Erbrechen bei dem Tier. Die richtige Diagnose kann nur der Tierarzt stellen, damit dein Vierbeiner gegen die Würmer richtig behandelt wird.

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  • Ist deine Katze jünger als 6 Monate?
  • Hatte dein Tier Flöhe?
  • Wurde dein Tier nicht / vor mehr als 3 Monaten entwurmt?
  • Hat deine Katze Auslauf im Freien?
  • Hat deine Katze Husten oder Durchfall?
  • Ist deine Katze dünner als normal?
  • Ist das Fell struppig und glanzlos?


Wenn du mehrere (oder alle) der Fragen mit ja beantworten kannst, zeigt dein Liebling Anzeichen für Wurmbefall. In diesem Fall solltest du mit einem Tierarzt sprechen und gegebenenfalls eine Entwurmung durchführen. Du und deine Familie sollten engen Kontakt vermeiden und können nicht mehr mit der Katze schmusen, bis sie behandelt wurde.

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2. Symptome bei Wurmbefall

Wie erkennst du, ob deine Katze Würmer hat? Das ist leider nicht leicht zu beantworten, denn manchmal zeigen Katzen mit Wurmbefall keinerlei Symptome. Trotzdem sind sie ansteckend für dich oder andere Katzen. Deshalb ist es wichtig, nicht darauf zu warten, dass deine Katze von den Parasiten befallen wird, sondern Wurmerkrankungen vorzubeugen.

3. Übertragung

Katzen stecken sich durch den Kontakt mit infekiösen Eiern oder Larven mit Würmern ein. Nicht nur Freigänger-Katzen sind vom Wurmbefall betroffen. Auch Wohnungskatzen können Wurmerkrankungen bekommen, denn schon durch die Muttermilch können Katzen Larven aufnehmen. Außerdem gelangen Wurmeier auf verschiedenen Wegen in die Wohnung, zum Beispiel durch Kot oder Erde an den Schuhen ihrer Halter.

Das Risiko ist für Katzen mit Freigang trotzdem größer, vor allem wenn sie Mäuse, Vögel oder Schnecken fangen und fressen, die Zwischenwirte der Würmer. Außerdem haben sie Kontakt zu anderen Katzen, oder zumindest deren Kot.

4. Diagnose von Wurmbefall

Meistens kann Wurmbefall durch eine Kotuntersuchung diagnostiziert werden. Spulwürmer, Hakenwürmer und Bandwürmer können mit dem bloßen Auge im Stuhl erkannt werden. Unter dem Mikroskop können die Wurmeier unterschieden werden.

5. Behandlung gegen Würmer

Für die Behandlung gegen Würmer gibt es für die Katze unterschiedliche Medikamente. Meist werden Kombipräparate verschrieben, die gleich gegen mehrere Parasiten und Zwischenwirte wirken. Spulwürmer und Hakenwürmer beispielsweise werden häufig mit dem gleichen Mittel behandelt. Es gibt verschiedene Darreichungsformen der Wurmbekämpfung bei Katzen: Tabletten, Pasten, Injektionen oder Spot-On-Präparate.

6. Prognose

Normalerweise können Katzen durch die gängigen Wurmkuren vollständig vom Wurmbefall befreit werden. Wenn erkrankte Katzen lange unbehandelt bleiben, können die Würmer jedoch großen Schaden anrichten. Durch Organschäden, Mangelernährung und das geschwächte Immunsystem kann die Katze langfristig sterben.

7. Prävention

Durch regelmäßige Wurmkuren kannst du deine Katze gut vor Würmern schützen. Bereits im Alter von 2 Wochen können Kittens das erste Mal entwurmt werden. Später ist eine Entwurmung in regelmäßigen Abständen sinnvoll. Hierfür sind die Mittel vom Tierarzt empfehlenswert, da sie wirksamer sind als die Präparate aus dem Tierhandel. Außerdem kann dein Tierarzt dir einen individuellen Zyklus für die Entwurmung aufstellen. In der felmo App wirst du an die nächste Wurmkur erinnert und verlierst so die Gesundheit deines Lieblings nicht aus den Augen.

8. Fazit

Wenn du nicht regelmäßig Wurmkuren bei deiner Katze durchführst, kann es für deinen Liebling gefährlich werden. Aber auch du kannst dich mit den Würmern anstecken.

Wurmbefall kannst du an Durchfall, Erbrechen oder Würmern im Kot erkennen. In diesem Fall solltest du schnell einen Tierarzt kontaktieren.