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Die 5 Tipps für Zecken beim Hund: Der Zecken-Guide

Es ist wieder Zeckensaison und das wirft viele Fragen auf: Sind Zecken beim Hund gefährlich? Was ist das beste Zeckenmittel für Hunde? Kann ich Kokosöl oder Schwarzkümmelöl gegen Zecken verwenden? Was hat es mit den Kautabletten namens “Bravecto” auf sich? Und worauf muss ich bei der Zeckenentfernung achten?

In diesem Zecken-Guide für Hunde mit FAQ findest du die 5 wichtigsten Themen zusammengefasst vom Tierarzt felmo.

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1. Was der beste Zeckenschutz für deinen Hund ist

Zunächst einmal: Es gibt nicht den perfekten Zeckenschutz. Bei jedem Zeckenmittel gibt es verschiedene Vor- und Nachteile. Der optimale Zeckenschutz ist individuell unterschiedlich, je nach Hund, Wohngebiet und Wohnsituation ist das Risiko für Krankheiten verschieden.

 

Was der beste Zeckenschutz für dich und deinen Hund ist, solltest du also anhand dieser 3 Parameter entscheiden.

  1. Wohngebiet: Wohnst du in einem Risikogebiet?

  2. Wohnsituation: Wohnen Kinder und Katzen im Haushalt?

  3. Hund: Reagiert dein Hund empfindlich auf einen Wirkstoff (Hautreizungen oder Durchfall)? Ist dein Hund ein “Zeckenmagnet” oder eher uninteressant für Zecken?

 

Im Endeffekt musst du selbst entscheiden, ob dir ein möglichst sicherer Schutz vor Zecken wichtiger ist, oder ob du vor allem die möglichen Nebenwirkungen der chemischen Mittel vermeiden möchtest. Wenn du dich bei einem hohen Risiko für ein natürliches Hausmittel entscheidest, kann die Übertragung von tödlichen Krankheiten durch Zecken nicht zuverlässig verhindert werden. Unverträglichkeiten können bei jedem Mittel auftreten - hier solltest du also ausprobieren und deinen Hund genau beobachten. Außerdem wirken die verschiedenen Mittel bei jedem Hund unterschiedlich gut.

Unser Fazit ist also: Sprich mit deinem Tierarzt und teste, welches Mittel in eurem Fall das beste ist.

Infografik: Zeckenschutzmittel im Vergleich
Infografik: Zeckenschutzmittel im Vergleich

Diese Übersicht kannst du dir gerne herunterladen und frei verwenden!

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  • Besonders in den sozialen Medien und auf Blogs werden natürliche Zeckenmittel für Hunde anstelle der chemischen Produkte beworben. Was sagt der Tierarzt beispielsweise zur Gabe von Kokosöl und Schwarzkümmelöl gegen Zecken? Der Tierarzt bekommt in der Regel nur die Fälle vorgestellt, in denen das nicht funktioniert. Ob das 1% oder 90% der alternativ behandelten Tiere sind, ist dabei schwer zu beurteilen.

    • Kokosöl: Zu der Wirksamkeit fehlen wissenschaftliche Studien. Die im Öl enthaltene Laurinsäure scheint gegen Zecken zu wirken, wenn es täglich angewendet wird. Jedoch muss es vor jedem Spaziergang gründlich aufgetragen werden, wenn es etwas bewirken soll.

    • Ätherische Öle, z.B. Schwarzkümmelöl: Zu der Wirksamkeit fehlen wissenschaftliche Studien. Bei leberkranken Hunden (und bei Katzen) sollten ätherische Öle generell nicht verfüttert werden, da sie nicht abgebaut werden können und giftig sind. Bei gesunden Hunden muss genau auf die Dosierung geachtet werden!

    • Knoblauch, Zwiebeln usw.: Zu der Wirksamkeit fehlen wissenschaftliche Studien. Außerdem enthalten die Knollen giftige Stoffe für Hunde (und Katzen). Als Tierarzt sagen wir an dieser Stelle: Bitte nicht: Denn das Fressen dieser Knollen zerstört relativ schnell die roten Blutkörperchen. Dann lieber das Risiko einer lokalen Hautreizung in Kauf nehmen!

  • z.B. von Fressnapf, Zooplus

    Bei freiverkäuflichen Präparaten zur äußerlichen Anwendung ist die Wirkung größtenteils fraglich. Oft werden nur ätherische Öle verwendet, die keine wissenschaftlich fundierte Wirksamkeit aufweisen.

  • Beispiele: Bravecto, Nexgard, Simparica, Credelio

    Diese Tabletten sind Isoxazoline und wirken innerlich. Sie haben eine sehr gute Wirksamkeit gegen Zecken bei Hunden bewiesen und wirken auch gegen andere Ektoparasiten wie z.B. Milben. Diese Wirkstoffe (insbesondere das Medikament Bravecto) sind durch reißerische Medienberichte sehr in Verruf geraten: In sozialen Medien werden die gefährlichen Nebenwirkungen von Bravecto & Co diskutiert. 

     

    Was hat es also mit diesen “fragwürdigen Präparaten” auf sich? 

    1. Es handelt sich um eine sehr junge Wirkstoffgruppe (ca. 5 Jahre).

    2. Im Gegensatz zu den Pyrethroiden (siehe unten) sind sie nicht zur Prophylaxe von Reisekrankheiten geeignet. Denn der Wirkstoff tötet die Zecke erst nach dem Stich. Somit können Krankheiten, die unmittelbar beim Stich übertragen werden (z.B. Leishmaniose, Dirofilariose und FSME) nicht verhindert werden. Es besteht also keine abwehrende (“repellierende”) Wirkung.

    3. Bravecto kann wie alle anderen Medikamente auch Nebenwirkungen haben. Manche Hunde sind dafür empfänglicher, als andere. Da es sich um einen jungen Wirkstoff handelt, sind die Nebenwirkungen allerdings noch nicht so gut erforscht. Die Arzneimittelagentur EMA stufte bisher die “schwerwiegenden Nebenwirkungen” wie neurologische Symptome mit “sehr selten” ein und überwacht das Medikament permanent. Für jedes Tier sollte das individuelle Nutzen-Risiko-Verhältnis bzw. die Verträglichkeit beachtet werden.

    4. Die Präparate werden nach der Erfahrung unserer Tierärzt:innen normalerweise sehr gut vertragen. Wenn du Sorgen hast, ist es vielleicht eine Überlegung, auf kürzer wirksame Präparate derselben Wirkstoffgruppe auszuweichen. Aber wenn es sich für dich nicht richtig anfühlt, kannst du einfach auf andere Anwendungsformen ausweichen. Niemand sollte wegen einer Zeckenprophylaxe Angst haben!

     

     

    Wann eignen sich Bravecto & Co gut?

    • In Haushalten mit kleinen Kindern: Die Wirkstoffe bleiben im Körper des Hundes und können dadurch nicht aus Versehen von den Kindern aufgenommen werden.

    • Bei Hautreaktionen durch andere Mittel: Wenn Hunde durch Spot-Ons oder Halsbänder Hautreizungen bekommen, sind Tabletten die bessere Wahl.

    • Wenn andere Mittel nicht wirken: Wenn Hunde viele Zecken ins Haus bringen, ist das auch für uns Menschen gefährlich.

  • Beispiele: Seresto, Advantix, Scalibor, Frontline

    Diese Spot-Ons und Halsbänder sind Pyrethroide und wirken äußerlich. Sie zeigen ebenfalls eine sehr gute Wirksamkeit in Studien und Praxis, auch gegen andere Parasiten wie z.B. Sandmücken. 

    Diese Präparate wehren die Parasiten schon vor dem Stich ab und können auf diese Weise die Übertragung von Reisekrankheiten (z.B. FSME, Leishmaniose) verhindern.

    Da diese Wirkstoffgruppe bereits seit langer Zeit genutzt wird, sind auch die Nebenwirkungen besser erforscht als bei den Isoxazolinen.

     

    In diesen Fällen ist Vorsicht geboten:

    • Bei Katzen im Haushalt: Seresto & Co wirken teilweise toxisch für Katzen. Seresto ist das einzige Halsband, das auch für Katzen zugelassen ist.

    • Bei Kindern im Haushalt: Durch Kuscheln mit dem Hund kann es passieren, dass die Kinder die Wirkstoffe aufnehmen. Hier könnten Tabletten mehr Sinn machen.

    • Beim Baden im Wasser: Die Wirkstoffe sind teilweise toxisch für Fische.

    • Bei Fipronil haben vor allem Flöhe über die Jahre gegen den Wirkstoff Resistenzen entwickelt.

2. Warum Zecken beim Hund gefährlich sind

Zecken können gefährliche Krankheiten übertragen. Zu den wichtigsten in Deutschland durch Zecken übertragenen Infektionskrankheiten gehören Borreliose und FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis). Schätzungsweise sind zwanzig Prozent der Zecken mit Borreliose infiziert. Ein sehr viel geringeres Risiko und meist milde Verläufe gibt es bei FSME. Natürlich können Zecken auch durch Hunde ins Haus getragen werden und somit die im Haushalt lebenden Menschen gefährden. Wichtig ist: Krankheiten treten manchmal erst lange Zeit nach dem Zeckenbiss auf.

Durch die Einschleppung verschiedener Zeckenarten aus dem Mittelmeerraum und das wärmer werdende Klima, werden uns inzwischen auch einige Reisekrankheiten hier Zuhause gefährlich. Sie werden so genannt, weil sie früher überwiegend in südlichen Ländern übertragen wurden. In seltenen Fällen kommen deshalb inzwischen auch Babesiose, Ehrlichiose und Anaplasmose vor.

  • Gegen Zecken kannst du deinen Hund nicht impfen lassen. Allerdings existieren Impfstoffe gegen ausgewählte Krankheiten, welche die Zecken übertragen.

    Die Impfung gegen Borreliose ist möglich: Es existieren zwei verschiedene Impfstoffe für Hunde, die gegen unterschiedliche Varianten des Erregers wirken. Beide Impfstoffe decken jedoch nur einen Bruchteil der möglichen Erregertypen ab. Somit wirkt jeder Impfstoff gegen Varianten, jedoch lassen sich die Impfungen bei dem Wunsch nach einem umfangreichen Schutz nicht miteinander kombinieren.

    Gegen FSME gibt es zum Glück eine Impfung für Menschen, allerdings nicht für Haustiere. Insbesondere in Risikogebieten solltest du dich als Hundehalter:in in jedem Fall impfen lassen.

  • Wenn du die Zecke kurz noch dem Stich bereits gefunden und entfernt hast und sie auch noch sehr klein war, ist das Infektionsrisiko nicht so groß.

    Wenn die Zecke bereits lang an deinem Hund / deiner Katze gesaugt hat und sehr groß ist, oder wenn die Zecke bei der Entfernung geplatzt ist, besteht ein etwas höheres Infektionsrisiko.

    In diesem Fall kannst du die Zecke nach der Entfernung zur Kontrolle ins Labor schicken. So hast du schnell Gewissheit, ob die Zecke selbst Überträger war.

    Dein Tier kannst du frühestens zehn Tage nach dem Zeckenbiss auf eine Infektion testen lassen.

  • Die Übertragung von Borreliose dauert in der Regel 16 bis 24 Stunden. Die Erreger befinden sich im Mitteldarm der Zecke und müssen, während die Zecke saugt, zuerst in die Speicheldrüsen einwandern, um von da aus in den Organismus des Hundes oder deiner Katze zu gelangen. Infizierte Zecken müssen also mindestens 16 Stunden saugen, bis die Übertragung erfolgt. Deshalb: Je schneller die Zecke entfernt wird, desto besser!

    Andere Krankheiten wie z.B. FSME können jedoch gleich beim Stich übertragen werden.

3. Wie du Zecken richtig entfernst und entsorgst

Bei der Entfernung der Zecke ist es egal, in welche Richtung du drehst und ob du drehst oder die Zecke gerade herauszieht. Die Hauptsache ist, es geschieht vorsichtig, am besten mit einer speziellen Zeckenzange und so dicht an der Einstichstelle wie möglich. So sollen Quetschungen und Rückstände der Zecke im Körper vermieden werden.

Es ist extrem wichtig, dass der Zeckenkörper beim Entfernen nicht gedrückt wird. Denn im Zeckenkörper befinden sich die Krankheitserreger und durch Druck können sie in die Einstichstelle geraten.  Auch solltest du kein Nagellack, Öl oder Ähnliches auf die Zecke und die Einstichstelle tun. Dies wurde früher geraten, begünstigt aber die Übertragung von Krankheitserregern, weil die Zecke durch den Stress ihren verseuchten Mageninhalt in die Wunde entleert.

  • Oftmals krabbeln Zecken erst einmal eine Weile auf deinem Hund herum. Wenn du direkt nach dem Spaziergang gründlich nachschaust, kannst du Zecken bereits vor dem Stich finden und entfernen.  Und wenn du den Zeckenstich verhindern kannst, minimierst du das Risiko für die von Zecken übertragenen Krankheiten enorm.

  • In der Apotheke oder Drogerie kannst du eine Zeckenzange, Zeckenschlinge oder Zeckenkarte besorgen.

    Du kannst dir im Notfall auch eine normale Pinzette zur Hilfe nehmen, aber nur wenn du das nötige Feingefühl hast. Denn wichtig ist, dass du bei der Entfernung nicht auf den Bauch drückst!

    Ruf im Zweifel lieber einen Tierarzt, der dir einmal zeigt, wie du Zecken am besten entfernst.

  • Nachdem die Zecke entfernt wurde, sollte sie nicht einfach das Waschbecken hinunter gespült werden, da Zecken nicht ertrinken. Du kannst sie entweder mit einem festen Gegenstand (z.B. mit einem Glas) zerdrücken oder sie in hochprozentigen Alkohol (> 40 %), Chlorreiniger oder Desinfektionsmittel werfen.

  • Wenn nach dem Entfernen der Zecke eine kleine Entzündungsreaktion zu sehen ist, ist das nicht automatisch ein Zeichen für Borreliose. Es bedeutet erstmal nur, dass sich Erreger in der Haut befinden, die zu einer kleinen Hautentzündung führen. Wenn die Stelle sich stark entzündet hat, kann ein Tierarzt dir weiterhelfen und die bakterielle Hautinfektion behandeln.

    Erst 10 Tage nach dem Zeckenbiss kann eine Krankheit wie Borreliose im Blut festgestellt werden. Wenn du 7 bis 14 Tage nach dem Zeckenbiss grippeähnliche Symptome feststellst, ruf auf jeden Fall einen Tierarzt!

  • Nein. Dieser kleine Fremdkörper wird meist von selbst nach einiger Zeit abgestoßen oder du kannst ihn im Nachhinein selbst herausdrücken. Die Erreger der Zecke befinden sich im Bauch. Der vermeintliche „Zeckenkopf“ stellt also kein erhöhtes Gesundheitsrisiko dar.

Zecke auf einem Blatt
Zecke auf einem Blatt

4. Wann dein Hund Zeckenschutz braucht

Durchgehender Frost ist der einzig zuverlässige Schutz vor Zecken. Zum Glück ist das bei uns in Deutschland aber nicht der Fall. Durch das fast durchgehend milde Klima fühlen sich die Zecken zum Teil auch in den Wintermonaten wohl. Die Zeckenbehandlung ist also das ganze Jahr sinnvoll.

Die Hochsaison für Zecken ist jedoch im Frühjahr und Herbst, denn so mögen es Zecken am liebsten: Nicht zu heiß, nicht zu kalt - aber schon feuchtes Wetter. 

Du solltest also stets auf die Erneuerung des Zeckenschutzes in regelmäßigen Abständen achten, um eine durchgängige Wirkung zu erzielen. Besonders April bis Juni und September/Oktober werden dir jedoch vermehrt Zecken auffallen - das heißt, in diesen Monaten ist der Zeckenschutz besonders wichtig.

Den Empfehlungen der ESCCAP folgend empfehlen wir eine konsequente Parasitenprophylaxe. Das perfekte Zeckenschutzmittel für alle Hunde gibt es nicht, da jeder Körper anders reagiert und auch die Bedingungen in jedem Haushalt anders sind.

5. Wann dein Hund einen Tierarzt braucht

Grundsätzlich ist das Risiko für eine Borreliose-Erkrankung gering, da nur ein kleiner Teil der Infizierten auch erkrankt. Für verschiedene Infektionskrankheiten ist das Risiko für eine Infektion durch Zecken je nach Region und Jahreszeit jedoch unterschiedlich hoch.

Falls dein Hund infiziert sein sollte, können erste Symptome nach 7 bis 14 Tagen auftreten. In manchen Fällen können Symptome jedoch auch erst Monate oder Jahre später auftreten.

 

  • Leichtes bis hohes Fieber und Mattigkeit

  • Lymphknotenschwellung

  • Gelenkschwellung und/oder Lahmheit

  • Gelenkentzündungen

  • Müdigkeit, bewegt sich nicht

  • Appetitlosigkeit, frisst nicht

Diese Krankheitsanzeichen können bei Hunden auf eine von Zecken übertragene Krankheit hindeuten. Doch ob Zeckenstich oder nicht - bei diesen Symptomen solltest du dein Haustier auf jeden Fall dem Tierarzt vorstellen.

Wenn dir bei deinem Hund nach einem Zeckenbiss Beschwerden jeglicher Art auffallen, solltest du in jedem Fall einen Tierarzt kontaktieren. Je schneller die Behandlung gegen die Erkrankung erfolgt, desto höher sind die Heilungschancen.

QUOTE: Und was nutzt du? Wir haben nachgefragt!

In der Theorie kann man viel erzählen. Wir haben bei verschiedenen Bloggern und Petfluencern nachgefragt, und sehr unterschiedliche Antworten bekommen. Auch hier siehst du: Jeder muss das machen, was für den eigenen Hund in der individuellen Situation das Beste ist. Eine gute Beratung durch deinen Tierarzt kann dabei natürlich helfen.

Wiebke von @sleepherds

“Mein Bruder hatte mal Borreliose im fortgeschrittenen Stadium. Das möchte ich auf keinen Fall bei meinem Hund und greife bei dieser Ausnahme zu Chemie.

Wir nutzen zur Zeckenabwehr Advantix. Mira ist ein richtiger Zeckenmagnet. Ich habe einige natürliche Sachen probiert (Schwarzkümmelöl, Kokosöl, etc.), allerdings brachte das gar nichts. Eine zeitlang hat sie deshalb Bravecto bekommen. Ich fand da aber doof, dass die Zecken erst beim Beißen sterben und Mira von den Zeckenbissen Nebenwirkungen hatte.

Mit Advantix haben wir keine Probleme mehr: Die Zecken beißen bei Mira gar nicht erst und das finde ich für uns wesentlich besser. Der Vorteil von Bravecto ist natürlich, dass es drei Monate hält, Advantix ist ein Spot On und muss ungefähr monatlich erneuert werden. Kostentechnisch kommt es aber ungefähr aufs Gleiche bei raus.”

Franziska von @das_lieblingsrudel

“Ich gebe meinen beiden keine chemischen Präparate, sondern nur natürliche Sachen. Allerdings habe ich die Erfahrung gemacht, dass dort nicht jedes Mittel jedes Jahr gleich wirkt.

Wir nehmen gern Kokosöl (äußerlich und ins Futter), ein natürliches SpotOn von cdVet und Anti-Zecken Futterzusätze.

Leider kann ich nicht sagen, dass natürliche Mittel dafür sorgen, dass tatsächlich absolut keine Zecken auf den Hunden sind. Das Absammeln nach dem Spaziergang kann ich mir damit also nicht ersparen. Aber man merkt einen deutlichen Unterschied zwischen den Gassirunden ohne Zeckenschutz und denen mit. Es sind wesentlich weniger Zecken auf den Hunden.

Ich persönlich finde es nicht schlimm, die Hunde absammeln zu müssen. Nach meiner Erfahrung sind auch die chemischen Präparate nicht zu 100% zuverlässig und meistens sterben die Zecken erst ab, wenn sie bereits zugebissen haben.”